FUEGO ROJO del SOL RPV

 

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Unser sanftmütiger Roter Blitz!


FUEGO ROJO del SOL bedeutet: Rotes Feuer der Sonne!

Wir haben uns für Fuego entschieden, weil Falderos dritter Sohn dunkelrot wie die Flammen des Feuers ist. Deswegen auch Rojo - Rot. Und "der Sonne", weil ich für die verschiedenen Farben Zusätze wie "del Sol - der Sonne" oder "de Luna - des Mondes" habe. "Sol" steht für Gold und Rot und "Luna" für Cremello, Weiß und Silber.

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geboren: 25.06.2009

Geschlecht: Hengst

Farbe: Rotfuchs

Stockmaß: noch im Wachsen

Vater: PRH Faldero HB / Vatervater: RDLF Fantasma Blanco

Mutter: St.Pr.St. Marinera MK / Muttervater: Altivo KCO

Geschwister: Fantasma de Luna RPV

Maya de Roja PK

Farsante Oro del Sol RPV

Miel Roja del Sol RPV

Fuego ist unverkäuflich!


Beschreibung:

FUEGO ist ein traumhafter, sehr vielversprechender, kräftiger und eleganter Junghengst in dunkelrot. Seine Stirn ziert ein fast perfekter Stern und wie alle Kinder von Faldero hat er einen weißen Strich und eine Schnippe an der rechten Nüster.  Außerdem trägt er an der rechten Hinterhand ein weißes Stiefelchen.

FUEGOs supertoller Halsansatz und seine stolze Aufrichtung lassen schon jetzt erahnen, was für ein imposanter Hengst er einmal werden kann. Außer seiner Schönheit und seinem unglaublichen Charisma hat FUEGO auch noch starke und stabile Beinen und Fesseln. Seine wundervollen Gänge sind absolut traumhaft - sehr kraftvoll, taktrein und ausdauernd mit einem wunderschönen Termino.

FUEGO ist sehr menschenbezogen und genauso sanftmütig wie seine beiden Eltern. Ich bin immer wieder fasziniert, wie geduldig, lieb, verschmust und intelligent FUEGO ist. Er lernt unheimlich gern und auch schnell und ist völlig unkompliziert im Umgang - gerade auch mit Kindern, Hunden und Katzen. Trotz seines jungen Alters ist FUEGO schon jetzt ein Pferd, dass mit den Menschen, denen er vertraut, durch dick und dünn geht.

Natürlich verfügt FUEGO - wie es sich für einen echten Paso Peruano gehört - auch über die nötige Portion Temperament. Er zeigt sich sehr gerne, wobei er unheimlich viel Kraft, Stolz und die den Paso Peruanos eigene positive Arroganz ausstrahlt. FUEGO ist einfach Brio pur!

FUEGO hat die allerbesten Voraussetzungen ein erfolgreicher Zuchthengst zu werden!

Der Vater von FUEGO ist unser Deckhengst FALDERO HB. FALDERO war 2004 Europameister in den Wettbewerben Pasollano A (Einsteiger) und in der Zuchtklasse der Hengste. Außerdem war er zweiter in der Pasollano B (Pisos)(punktgleich mit Platz 1) und schlußendlich war er auch der beste Hengst der EM 2004.
Da wir mit der Zucht erst einmal pausieren wollen, ist FUEGO der vorerst letzte Sohn von Faldero (diese Gelegenheit sollte man sich also nicht entgehen lassen!)!

FUEGOs Geschichte:

Als Marinera wieder von Faldero gedeckt war, habe ich voller Vorfreude auf den Tag der Geburt des Fohlens gewartet. Marinera hatte während der vorangegangenen Trächtigkeiten immer fast auf den Tag genau gleich lange getragen (immer 10 Tage länger als 11 Monate). Auf dieser Grundlage hatte ich mir dann auch diesmal den Tag der Geburt ungefähr ausgerechnet. Ein paar Wochen vor dem von mir ausgerechneten Tag fing ich an nachts ab und zu in den Stall zu gehen und nach Marinera und auch Maya, die zu der Zeit mit Miel tragend war, zu schauen. Marinera ging es wie immer gut und ich war zufrieden und hatte es auch noch nicht eilig, sie alleine zu stellen. Zu dem Zeitpunkt stand sie mit Maya, Fantasma und ihrem einjährigen Sohn Farsante zusammen. Dann kam der 25.06.2009, ein Donnerstag. Ich wollte eigentlich schon vormittags zu den Pferden, wurde aber durch einen kurzfristigen Besuch aufgehalten. Gegen 12.00 Uhr wurde ich unruhig. Ich bekam das gleiche unruhige Gefühl und das Unwohlsein in der Bauchgegend wie jedesmal, wenn eine von meinen Pferdemädels ein Fohlen zur Welt bringt. Noch nie hat mich dieses Gefühl getrogen! Und diesmal dachte ich mir, ich bilde mir das nur ein. Marinera hatte zwar schon ein geschwollenes Euter, aber es waren noch keine Harztröpfchen am Euter zu sehen und auch der Schleimpfropf war noch nicht abgegangen und überhaupt, war es doch noch eine ganze Weile vor dem vermuteten Termin!

Um ca. 13.30 Uhr fuhr ich dann ganz aufgeregt an den Pferdestall. Da stand Marinera ganz ruhig und zufrieden grasend auf der Wiese und auch alle anderen Pferde grasten friedlich vor sich hin. Aber was war das? Mitten auf der Wiese lag ein dunkelrotes Bündel! Mein Herz hüpfte vor Aufregung und Freude und ich lief schnell zu dem Bündel hin und tatsächlich: Marinera's Fohlen war da! Dunkelrot mit einem weißen Stern auf der kleinen, wunderschönen Stirn lag es da und ich konnte es kaum glauben, es war ein kleiner Hengst. Ich rief sofort meine Tierärztin an und auch sie war erstaunt. Ein kleiner Fuchshengst? Wir waren beide felsenfest davon überzeugt, dass es wieder ein Palomino-Hengst wird oder aber wenn schon eine andere Farbe, dann eine Stute. Aber das war alles egal. Er war da - wunderschön und kerngesund. Wir freuten uns alle riesig!

Fuego wuchs und entwickelte sich prächtig. Er machte mir nichts als Freude. Zusammen mit seiner Schwester Miel, die kurz nach ihm geboren wurde, genoss er seine Kindheit auf unserer Weide. Er spielte und rannte oft wie der rote Blitz übermütig herum. Im Dezember zog er dann zusammen mit seiner Mama, seinem Papa, seinen Geschwistern und Tante Gina in unseren neuen Winterstall. Der Umzug verlief ganz problemlos und er und unsere ganze Herde fühlten sich in ihrem Winterquartier sofort wohl.

Im Februar diesen Jahres habe ich Fuego dann abgesetzt. Eigentlich war es mir noch zu früh, aber seiner Mama Marinera war anzusehen, dass ihr eine weitere Säugezeit nicht guttun würde und Fuego war schon schön groß, stark und supergesund und so ist Fuego auf die Nachbarweide und in den Offenstall zu seinem Papa Faldero und zu Tante Gina gezogen. Das alles ging ganz problemlos. Fuego nutzte zwar desöfteren die Gelegenheit um seine Mama und seine Geschwister zu besuchen, aber er ist auch wieder problemlos zurück gegangen.

Dann kam der große Schreck: Eines Tages fing Fuego an sich zu wälzen und ständig hinzulegen und wieder aufzustehen. Er lief unruhig hin und her und schwitzte. "Oh nein!" dachte ich mir "Fuego hat eine Kolik!". Sofort rief ich meine Tierärztin an. Bis sie kam versuchten wir - Renate, die Lebensgefährtin meines Papas, meine Tante Heidelinde, selbst Besitzerin zweier Isländer und ich - Fuego in den Stall zu bringen. Das war gar nicht so leicht. Fuego war leicht panisch und die ganze Herde - er war zu dem Zeitpunkt wieder bei Marinera, Maya, Fantasma und Miel - ließ sich anstecken und alle rannten wild herum. Die Wiese vor und zurück, den Hügel rauf und runter. Ich ließ sie sich erst einmal beruhigen und irgendwie haben wir es dann, zusammen mit meiner Tierärztin, doch geschafft Marinera mitsamt Fuego in den Stall zu bekommen. Es war Winter und schon dunkel und wir mussten mit Taschenlampen zurecht kommen. Aber was für ein Glück - Fuego wurde ruhig und ließ die ganze Behandlung problemlos über sich ergehen. Am nächsten Tag ging es Fuego wieder gut und alles war wie immer.

Und zwei Wochen später ging das ganze Drama wieder von vorne los. Fuego hatte eine heftige Kolik! Diesmal hat es nicht ganz so lange gedauert Fuego in den Stall zu bekommen und die Behandlung war unproblematisch. Und den Tag darauf war auch alles wieder normal. Mittlerweile wusste ich auch, von was Fuego die Koliken bekommen hatte - Eibe. Fuego und wir hatten großes Glück gehabt, dass alles so glimpflich abgelaufen ist. Fuego hätte sterben können! Wir haben den Gefahrenherd beseitigt und seit dem hatte Fuego auch nie wieder Probleme mit seinem Bauch. Ein positiver Aspekt ist von Fuego's Koliken auch geblieben. Fuego hat es für sich sehr verinnerlicht, dass wir ihm geholfen haben und, dass das, was wir mit ihm gemacht haben im ersten Augenblick zwar nicht sehr angenehm war, ihm aber geholfen und absolut gutgetan hat. Er war vorher schon sehr menschenbezogen, aber seit diesem Erlebnis, kommt er oft zu mir und sucht meine direkte Nähe. Er lehnt den Kopf an mich und zeigt mir mit seiner ganzen Art, wie sehr und bedingungslos er mir vertraut.

Dann im Frühjahr kam der Umzug in den Sommerstall. Ein kleines Abenteuer! Ich hatte beschlossen, die Pferde - alle 7 - auf einmal zu führen. Helfer hatten wir genug und ich war zuversichtlich, dass alles gutgehen würde. Mein Mann Mike hat allerdings darauf bestanden, dass diesmal auch die Fohlen aufgehalftert und einzeln geführt werden - in der Vergangenheit sind sie immer mit ihren Müttern mitgelaufen. Fuego fand das erst gar nicht toll, da er nicht bei seiner Mama laufen konnte, sondern hintern seinem großen Bruder Fantasma gehen musste. Nach einer Weile hat er aber verstanden, dass das alles gar nicht schlimm ist und wir kamen ohne Probleme und in aller Ruhe am Sommerstall an.

Hier teilte sich Fuego dann mit Papa Faldero und Tante Gina einen großen Offenstall und eine schöne, große Weide. Fuego fühlte sich sichtlich wohl und er genoss die Hengstspiele mit Papa Faldero, der ihm ein lieber und geduldiger Spielgefährte ist, sehr. Überhaut ist sein Papa sein großes Vorbild und er beobachtet immer ganz genau was Faldero macht und schaut sich viel von ihm ab. Das ist sehr gut, denn ein besseres Vorbild für einen kleinen Hengst, als Faldero kann es nicht geben. Faldero ist die Sanftmut in Person und den Stuten gegenüber ist er ein absoluter Gentleman. Fuego kann sehr viel Gutes von ihm lernen und Faldero lässt Fuego auch an allem teilhaben. Besonders gut passt Fuego immer auf, wenn Faldero - wenn im Moment auch nur über den Zaun - mit Marinera und Maya flirtet.

Leider hat sich Faldero vorletzte Woche bei einem etwas zu wilden Hengstspiel mit Fuego etwas weh getan und ich dachte mir, dass er eine Pause und Ruhe bräuchte. Deshalb haben wir ein Stück Wiese abgezäunt und den Durchgang zu unserem dritten Offenstall zu gemacht und haben Fuego zu seinem großen Bruder Fantasma gestellt. Das ging auch alles problemlos. Fuego hat sich ganz lieb aufhalftern und führen lassen und ist dann auch direkt auf Fantasma zugegangen. Der war aber gar nicht glücklich darüber, dass er "seine" Stuten Marinera, Maya und Miel gegen Fuego tauschen sollte und war richtig stinkig. Deshalb hat er Fuego auch gleich mal durch den Platz gejagt und hat sich schrecklich aufgeregt. Maya und Miel haben sich von ihm anstecken lassen und es ging ein wildes Gerenne an beiden Seiten des Zaunes los. Nach einer Weile haben sich zwar alle wieder beruhigt, aber Fantasma war immer noch zickig gegen Fuego. Fuego konnte das alles nicht verstehen, wollte er doch nur eines - einen großen Bruder und mit Fantasma Freundschaft schliessen. Der wollte aber ganz und gar nicht. Er hatte sich in den letzten Wochen wie der große Hengst gefühlt - Papa Faldero musste er als Konkurrent ja nicht fürchten, der war ja schließlich bei Gina und auf der anderen Seite des Zaunes und zwar war ja schon seit Jahren kastriert, aber er genoss es eben der "Hahn im Korb" zu sein. Man konnte Fuego deutlich ansehen, wie unglücklich er war und vor lauter Not, ist er dann durch den Zaun zu seinen Schwestern und zu seiner Mama gegangen. Alles lief super ruhig ab und er ließ sich auch jedes mal wieder lieb aufhalftern und ist immer wieder brav mit zurück zu Fantasma gegangen, aber bei der nächsten Gelegenheit ist er wieder durch den Zaun gerannt. Nachdem das nun 5 Tage so ging, durfte er nun wieder zu Faldero und Gina ziehen. Er hat sich sichtlich gefreut und ist gleich zu seinem Papa gerannt und hat ihn begrüsst. Faldero und Gina haben ihn natürlich auch wieder liebevoll aufgenommen und nun ist für Fuego wieder alles in bester Ordnung.

Heute geniesst er zusammen mit den anderen Pferden die warmen Sonnenstrahlen, die nach einer scheinbar unendlich langen Zeit wieder einmal unseren Tag erhellen.

Es macht immer wieder sehr viel Freude Fuego zu beobachten. Er ist - wie eigentlich jedes Pferd - ein ganz besonderes Pferd und ich bin immer wieder erstaunt und auch unendlich fasziniert von ihm. Noch nie habe ich ein so junges Pferd erlebt - auch nicht mein Überpferd Faldero, das so sanft und lieb, geduldig, vertrauensvoll und verschmust war wie Fuego. Er ist auf jeden Fall das unkomplizierteste, einfachste Fohlen, das wie je hatten! Wenn ich Fuego sein Futter bringe, dann läuft er ganz lieb zwei Schritte hinter mir her. Wenn ich den Trog dann hinstelle, bleibt er zwei bis drei Schritte davor stehen, wartet und schaut mich an. Ich streichle ihn und sage ihm dann, dass er fressen darf. Erst dann geht er an den Trog und frisst. Das Ganze habe ich ihm nicht groß beibringen müssen. Ich habe ihm zwei- bis dreimal was er tun soll und er hat es verstanden. Auch beim Aufhalftern und Führen ist er so ruhig und lieb. Er bleibt stehen bis das Halfter sitzt und ich loslaufe und dann läuft er immer mit seinem Kopf in der Höhe meiner Schulter neben mir her und wenn ich stehenbleibe, bleibt auch er sofort stehen. Hat er vor etwas Angst bleibt er stehen und schaut mich an und wartet, dass ich ihm sage, was er machen soll. Auch wenn er innerlich am liebsten davonlaufen möchte, bleibt er an meiner Seite. Als ich ihn wieder zu Fantasma auf die Wiese geführt habe, kam Fantasma auf uns zu. Er wollte zwar nicht giften - das würde er sich gar nicht trauen solange ich dabei bin, für ihn bin ich die absolute Chefin, aber ich habe gemerkt wie Fuego vor Angst kurz gezuckt hat. Aber Fuego ist neben mir stehen geblieben und dann langsam mit mir weiter gegangen. Er vertraut mir und das zeigt er mir auch.

Feugo ist wirklich etwas ganz, ganz besonderes und ich bin sehr, sehr stolz auf ihn!

Leider kann ich nicht jedes Pferd behalten und wenn Fuego bei uns bleiben würde, müsste ich ihn wohl früher oder später kastrieren lassen. Das wäre aber sehr, sehr schade, denn Fuego hat in jeder Hinsicht die allerbesten Voraussetzungen ein absoluter Superhengst zu werden! Daher suchen wir für Fuego schweren Herzens ein neues Zuhause.

Wenn Ihr Interesse an Fuego habt, dann nehmt einfach Kontakt mit uns auf. Bei Email sind wir jederzeit zu erreichen. Auch Besuch ist uns zu fast jeder Zeit herlich willkommen.

 
 
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