Das sind wir

 

Ich - Diana

Herrin über das Chaos und "Schuldige" an der großen Ansammlung vierbeiniger Familienmitglieder.

Eigentlich sollte man sich ja nie selbst zuerst nennen, aber da ich eben diejenige welche bin, fange ich doch mit mir an.

Geboren bin ich 1970. Ich bin mit Hunden, Hasen, Kanarienvögeln, Wellensittichen und Teichfischen aufgewachsen und war schon seit jeher vernarrt in alles (naja, fast alles) was 4 Beine und Fell hat. So wurden meine - manchmal völlig entnervten - Eltern im Laufe der Zeit mit vielen verschiedenen Tieren beglückt. Angefangen mit Hasen über Hamster, Chinchillas, Katzen bis zu Hunden.

Aber meine größte Liebe gehörte seit jeher den Pferden und mein allergrößter Wunsch und Traum war natürlich ein eigenes Pferd. Nach einem kurzen, aber absolut enttäuschenden Intermezzo von etwa 5 Monaten in einer Reitschule im Jahr 1994 stand für mich fest, ein eigenes Pferd als Lebensbegleiter, Partner und Freund für's Leben oder überhaupt nicht reiten! Ich wollte nicht auf ein fertig gesatteltes Pferd gesetzt und nach einer 3/4 Stunde wieder abgesetzt werden. NEIN, ich wollte lernen was Pferde empfinden, was und wie sie fühlen und wie man mit ihnen artgerecht und respektvoll umgeht. Ich wollte eigentlich schon immer nur eines: mit Pferden LEBEN!

Es dauerte noch etwas mehr als 4 Jahre, ehe ich mich intensiv darum kümmerte, mir meinen allergrößten Traum und Herzenswunsch zu verwirklichen. Ich überlegte, was ich mir bei meinem Pferdepartner wünschte, wie er aussehen und was er an Eigenschaften mitbringen sollte. Ich habe sehr viel gelesen, mich umfassend informiert und habe mich, nachdem ich auch einige Züchter besucht hatte, schließlich und endlich für die Paso Peruanos entschieden.

Diese Pferderasse verkörpert alles, was ich mir von meinem "Traumpferd" wünsche: nicht zu groß und nicht zu klein, super lieb, besonders ruhig und ausgeglichen und doch heißtblütig und temperamentvoll (eben "Brio"!), wunderschön und edel und vor allem haben sie diesen besonderen, traumhaften Gang: den Paso Llano! Ein Gang, den man auf dem Pferd fast erschütterungsfrei erlebt und bei dem man sich fühlt, als ob man auf Wolken schwebt (zumindest wenn man auf Faldero sitzt ;-)). Kein Trab und kein Galopp, denn traditionell ausgebildet gehen die Paso Peruanos unter dem Sattel nur Paso Llano in verschiedenen Tempi. Ich war endlich am Ziel!

Und am 29.05.1999 - an seinem ersten Geburtstag! - holte ich ihn dann endlich zu mir heim: FALDERO HB, ein kleiner goldener Hengst, mein erstes eigenes Pferd, die Pferdeliebe meines Lebens und mein größter Traum!

Seit diesem Tag habe und halte ich Pferde. Die Liebe zu ihnen wird mit jedem Tag größer und ob gute oder schlechte Zeiten, ich möchte keinen einzigen Tag mit ihnen missen. Ich habe so vieles von ihnen und gerade von Faldero gelernt. Er hat mir das Wesen der Pferde erklärt, mir Vertrauen und Halt gegeben und mein Selbstvertrauen gestärkt. Er war in meinen schlimmsten Tagen mein Fels in der Brandung und die Schulter, an die ich mich immer anlehnen konnte. Jeden Tag lerne ich etwas Neues über die Pferde, ihr Wesen und ihr Verhalten, jeden Tag kann ich mich bei ihnen entspannen und einfach so sein wie ich mich fühle und jeden Tag bringen sie mir Freude, machen mich glücklich und bringen mich zum Lachen. Und an dieser Stelle möchte ich auch einmal jedem einzelnen meiner Pferde Danke sagen.

Danke für das Vertrauen, Danke für die Liebe, Danke für die Geduld und Danke einfach dafür, dass es Euch gibt!

Ich werde sehr oft gefragt: "Reitest Du?". Meine Antwort ist immer die gleiche: "Nein, ich kann gar nicht reiten." Die Leute schauen mich dann immer ganz ungläubig an und fragen mich, warum ich dann überhaupt Pferde hätte. Ganz einfach: ich habe Pferde, weil ich diese Tiere liebe und weil ich einfach glücklich bin, wenn ich bei ihnen sein kann und an ihrem Leben teilhaben darf.

Mein allergrößter Traum ist  es schon einmal - frei ohne Sattel und Zaumzeug - auf meinem Faldero als eine Einheit und weil er das auch möchte, über die Wiesen zu reiten und an diesem Traum arbeite ich auch. Die Erfüllung wird zwar noch eine Weile dauern, da ich seit Ewigkeiten nicht mehr auf einem Pferd saß, geschweige denn auf einem geritten wäre und momentan aus vielen verschiedenen Gründen zu ängstlich bin. Diese Gründe liegen allerdings einzig und allein bei mir, denn meine Pferde sind alle sehr geduldig und lieb. Vor allem Faldero hält ewig still, wenn ich mal wieder einen Versuch wage mich auf ihn zu setzen und an ihm herum turne, um schließlich doch wieder aufzugeben. Auch dann hält er wieder geduldig still, wenn ich mich vor Frust über mich selbst bei ihm an seiner Schulter ausweine. Aber ich halte an diesem Traum fest und irgendwann werde ich ihn auch mit Faldero's Hilfe in die Tat umsetzen.  Und bis dahin habe ich halt einfach Pferde um sie zu hegen und zu pflegen, von Ihnen zu lernen, mich an ihnen zu erfreuen und ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen. Das ist für mich das Wichtigste und der Grund, warum ich bzw. wir Pferde haben!

 

Zu mir gehört mein Mann Mike

Mein Mann Mike hat im normalen Leben einen ganz anderen Beruf und bevor wir uns kannten überhaupt nichts mit Pferden zu tun. Aber seit wir zusammen sind heißt sein Zweitberuf: Pferdeversorger.

Mike ist für alle baulichen Maßnahmen und Sachen zuständig, die man als schwache Frau alleine nicht bewerkstelligen kann.

 

Dann sind da noch unsere Kinder Timo und Hannah

Timo ist 1996 geboren und leidenschaftlicher Hobbylandwirt. Mit seinen jetzt 14 Jahren ist er mir eine große Hilfe und Stütze. Timo hat zwar überhaupt keinen Drang sich auf's Pferd zu setzen, dafür ist er aber ein absoluter Fachmann für alle landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Gerätschaften und ein absoluter Profi für die Versorgung der Pferde mit Frischgras und Brennesseln. Außerdem ist er mittlerweile auch eine große Hilfe für alle Bau- und Ausbesserprojekte.

Timo möchte ich hier einmal ganz herzlich DANKE sagen!

Hannah ist 2005 geboren und jetzt 6 Jahre alt. Sie ist ein richtiger Wirbelwind und hat bei der Pferdeversorgung auch schon kleine Aufgaben, die sie mit Feuereifer und Spaß erfüllt. Hannah liebt alle unsere Pferde sehr, hat absolutes Vertrauen zu ihnen und bewegt sich frei und ungezwungen unter ihnen, als wäre das das Normalste der Welt. Vielleicht liegt es auch daran, dass Hannah quasi im Pferdestall aufgewachsen ist. Fantasma de Luna genannt Hasi ist nur 2 Monate nach Hannah auf die Welt gekommen. Er ist ihr Pferd. Genau wie sie hat auch er ganz helle Haare und wunderschöne blaue Augen. Eine meiner schönsten Pferdeerinnerungen ist, dass ich im Stall saß, Hannah stillte und nur ca. 2 Meter neben mir stand Gina und hat ihren Hasi gesäugt. Es war ein absolut schönes, einmaliges und intensives Erlebnis. Hannah und Hasi gehören einfach zusammen!

Ich bin auch felsenfest davon überzeugt, dass sich Hannah in naher Zukunft einfach mal auf irgendeines der Pferde setzen wird und dann freudestrahlend angeritten kommt. Schon jetzt muss man sie fast mit Gewalt wieder vom Pferd herunter holen, wenn sie sich mal draufsetzen darf. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was uns die Zukunft mit Hannah und den Pferden noch bringt.

 

Zum Schluß kommt noch ein besonderes Dankeschön an meinen Papa Willi und seine Lebensgefährtin Renate

Ohne die Starthilfe und tatkräftige Unterstützung über viele Jahre von meinem Papa wären mein großer Traum und ich nicht da, wo wir jetzt sind. Und auch jetzt kann man immer auf die Hilfe meines Papa's zählen, wenn mal Not am Mann ist.

Renate ist sehr tierlieb und sozusagen mein Rettungsanker. Sie ist meine Krankheitsvertretung, wenn bei mir mal gar nichts mehr geht und Mike nicht nach Hause kommen kann.

Vielen herzlichen Dank an meinen Papa und Renate!

 
 
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